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Immer ärmere Spanier, immer weniger Scheidungen

Freitag, 18. September 2009

Lustiger Seitenaspekt der Krise: Die Zahl der Scheidungen in Spanien sinkt.

Im vergangenen Jahr habe es gut 110.000 Scheidungen gegeben, teilte das nationale Statistikinstitut in Madrid mit. Das waren 13,5 Prozent weniger als noch im Vor-Krisen-Jahr 2007.

Einleuchtender Grund: Die Spanier können sich die teure Scheidung einfach nicht mehr leisten. Oder rückt man in der Krise einfach enger zusammen und hat andere Probleme?

Die durchschnittliche Haltbarkeitsdauer der geschiedenen Ehen lag den Angaben zufolge bei 15,6 Jahren.

Spanien leidet mehr als viele andere Länder unter der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei fast 18 Prozent, das ist mit Abstand der höchste Wert in der Europäischen Union (SAZ, AFP).